| Die Webseite der GALANTOS GENETICS GMBH Vaterschaftstest, DNA, Gentest, Abstammungstest, finden Sie unter www.galantos.de |
GALANTOS
GENETICS GMBH |
Memogain - Ein wirksameres Alzheimer-Medikament
Seit Jahren ist der Naturstoff Galantamin als gut wirksames Medikament zur Behandlung der Alzheimerschen Erkrankung bekannt. Allerdings hat er, wie auch andere Alzheimer- Medikamente, zahlreiche unangenehme Nebenwirkungen wie z. B. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, die besonders wirksame, hohe Dosierung verhindern. Galantos hat Galantamin daher modifiziert und verbessert: Memogain(R) selbst ist pharmakologisch unwirksam, kann aber sehr viel besser ins Gehirn eindringen, wo es durch körpereigene Enzyme zu dem gut bekannten und effizienten Wirkstoff Galantamin umgewandelt wird. Memogain(R) erreicht die Wirksamkeit des Galantamin schon bei niedrigerer Dosierung und ruft gleichzeitig keine Nebenwirkungen mehr hervor. Durch die Möglichkeit Memogain(R) höher zu dosieren, ist auch eine höhere Wirksamkeit bei der Bekämpfung der Krankheit möglich geworden. In einem Mausmodell der Alzheimerschen Krankheit konnte die Zahl der während des Krankheitsverlaufs entstehenden Plaques deutlich reduziert werden. Es besteht die Hoffung auch in der Klinik den Krankheitsverlauf zu bremsen. Da Galantamin bereits seit vielen Jahren klinisch bewährt und zugelassen ist, ist damit zu rechnen, dass die klinische Entwicklung deutlich risikoloser und einfacher wird als die Entwicklung völlig neuer Wirkstoffe. Auf der Basis aller bisherigen Studien gehen wir davon aus, dass Patienten direkt mit der effektiven Dosis von Memogain behandelt werden können, ohne dass störende Nebenwirkungen auftreten werden. Darüber hinaus eröffnet Memogain(R) die Mögichkeit deutlich höher dosieren zu können und damit die überzeugenden Daten aus der Vorklinik auch in der Klinik zu erzielen.
Wie wirkt Memogain?Memogain ist ein so genanntes Prodrug, d. h. eine pharmakologisch unwirksame Vorstufe des Galantamin, aus der erst nach dem Transport ins Hirn, gewissermaßen an Ort und Stelle der beabsichtigten Wirkung, durch körpereigene Enzyme der eigentliche aktive Wirkstoff, das Galantamin entsteht. Galantamin sorgt im Gehirn von Alzheimer-Patienten für eine verbesserte Kommunikation und ein verbessertes Überleben der Nervenzellen. Bei dieser Erkrankung kommt es durch den voranschreitenden Abbau von Hirnsubstanz zu einem Mangel an Acetylcholin-Rezeptoren, die die Übertragung von Signalen zwischen den Nervenzellen und auch die Feedbackregulation der Signalübertragung vermitteln. Durch den Rezeptorverlust wird die Informationsweiterleitung im Gehirn beeinträchtigt - ein Mangel, der sich schon früh als Störung des Kurzzeitgedächtnisses bemerkbar macht und mit zunehmender Krankheitsdauer immer ausgeprägter wird. Im Verlauf sterben weitere Nervenzellen, die nicht mehr aktiv werden, ab. Die wirksamsten auf dem Markt befindliche Alzheimermedikamente blockieren den Abbauprozess von Acetylcholin durch das Enzym Acetylcholinesterase und sorgt damit dafür, dass im Gehirn mehr Acetylcholin zur Verfügung steht. Im Gegensatz dazu wirkt Galantamin jedoch vor allem sensibilisierend auf die nikotinischen Acetylcholin-Rezeptoren (nAChRs). Dieser Wirkmechanismus ist besonders vorteilhaft, denn diese Rezeptoren sind im Gehirn von AD Patienten stark vermindert vorhanden bzw. wenig aktiv und verringern damit deren Aktivität, die letztlich für ihr Überleben wichtig ist. Galantamin bewirkt zur Zeit als einziges zugelassenes AD-Medikament eine Verstärkung der natürlichen Aktivierung dieser wichtigen Rezeptoren. Diese Wirkung lässt sich durch Memogain(R) noch deutlich verbessern, denn zur Zeit ist die maximale Dosis von Galantamin durch die Stärke der Nebenwirkungen begrenzt. Dank des deutlich geringeren Nebenwirkungspotentials und der höheren Potenz kann Memogain erstmals das volle Potential der Sensibilisierung von nAChRs für die Therapie erreichen. In Tiermodellen wird mit Memogain durch Optimierung des Transportes in das Gehirn bereits ein stark verbessertes Wirkungsprofil erzielt: Dabei konnte schon bei geringen Dosierungen eine hohe symptomatiosche Wirksamkeit erzielt werden. Bei höheren Dosierungen konnte zusätzlich ein deutlich verlangsamter Krankheitsverlauf in einem AD Mausmodell gezeigt werden. Memogain befindet sich derzeit am Ende der präklinischen Entwicklung. Selbst bei zweimal täglicher maximaler intranasaler Dosierung über 28 Tage gab es keine wesentlichen toxischen Wirkungen in Hund oder Ratte. Galantos Pharma plant ab Mitte 2011 mit klinischen Studien beginnen zu können.
|